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Am
Montag, den 14. 9.
war es endlich soweit: Statt in die Schule starteten die SchülerInnen
der 7. Klasse ins Schullandheim. Alle warteten am Bahnhof Villingen, nur
Julia kam gerade noch rechtzeitig zum Winken. Sie konnten wir dann in
Singen in Empfang nehmen, wo wir zum ersten Mal umsteigen mussten.
Trotz
noch weiterem dreimaligen Umsteigen, klappten alle Anschlüsse und alle
schleppten tapfer ihr umfangreiches Gepäck.
Nach
über fünf Stunden waren wir in Seeg, wo unser Gepäck verladen wurde.
Wir wanderten eine Stunde durch den strömenden Regen bis wir am total
malerisch gelegenen Seehaus Schwaltenweiher ankamen.
Dann
wurden die Zimmer bezogen, das Gepäck verstaut und die Hausdame Yvonne
erklärte die Hausordnung. Um fünf Uhr kam dann Annika von Spirits of
Nature und erklärte uns die Aktivitäten der Woche.
Zum
Abendessen gab es eine sehr leckere Suppe, Penne mit Tomatensauce und
Eis. Den meisten schmeckte es sehr gut. Nach einem kleinen Rundgang
durch das Gelände gab es Freizeit bis zum Schlafen gehen.
Am Dienstag,
den 15.9.09 begann
für Herrn Mürdter und für Daniel der Tag um 6.00 Uhr mit einer
Joggingrunde, die Daniel noch mit einem Bad im See abschloss, übrigens
bei 10 Grad Celsius.
Alle
anderen begannen etwas ruhiger und genossen das gute Frühstück.
Um
10.00 Uhr trafen wir uns mit Annika und Marco an der Materialhütte zum
Hochseilgarten.
Jede/r
bekam einen Helm und was zum Anseilen und schon ging es in zwei Gruppen
los. Es gab drei bis vier verschieden schwierige Stationen in luftiger Höhe
zu bewältigen. Jeder lernte seine Fähigkeiten auszuschöpfen und auch
einige echte Profis waren am Werk.
Bei
der Partnerübung kamen nur Vivien und Melissa ganz oben an. Daniel
Fichter schaffte es sogar allein.
Es
war zwar trocken, aber leider sehr kalt, sodass auch die
Sicherungsgruppe mit klammen Fingern zu kämpfen hatte.
Inzwischen
war aber die Sonne herausgekommen und alle konnten sich in der
Mittagspause wieder aufwärmen.
Danach
war Teamgeist angesagt. Jede Gruppe musste schwierige Aufgaben meistern,
wobei alle planen und mithelfen mussten. Ein reißender Fluß musste überquert
werden, alle mussten durchs Spinnennetz und es wurde noch Treibsand
mittels eines selbst gelegten Stegs überwunden.
Danach
brauchten einige eine Dusche oder ein Bad im See. Bis zum Abendessen
genossen alle die Freizeit.
Das
Essen fand ab jetzt im Restaurant Schwaltenweiher statt und es begann
gleich mit Schnitzel, Pommes und Salat.
Am Mittwoch,
den 15. 09. stand die Orientierungswanderung auf dem Programm.
Der
Tag begann mit vielen Glückwünschen für Melissa, die heute ihren 13.
Geburtstag feierte.
Nach
einem reichhaltigen Frühstück starteten wir wieder in zwei Gruppen mit
Annika und Marco. Das Wetter war mild und trocken.
Zuerst
bekamen wir Kartenmaterial, verschlüsselte Wegbeschreibungen, Bilder und
einen Kompass, dessen Gebrauch geübt werden musste. Wie wird das Gerät
eingenordet, wie finde ich die angegebene Gradzahl und die
Himmelsrichtung?
Dann
marschierten die zwei Gruppen getrennt los, wobei alle aufpassen
mussten, wo die Bilder zu sehen waren und ob vielleicht eine Aufgabe zu
meistern war. Immer wieder mussten auch die Verstecke mit den Döschen
gefunden werden, die weitere Anweisungen enthielten. Zwischendurch
mussten auch GPS-Geräte benutzt werden. Eins davon war leider in einen
Fluss voller Piranhas gefallen und wurde von Daniel F. unter großem
persönlichen Einsatz und unter Mithilfe der Gruppe geborgen. In Seeg
angekommen, trafen wir auf die andere Gruppe, tauschten Informationen
aus und hielten eine Mittagspause ab.
In
einem weiten Bogen fanden wir zum Schwaltenweiher zurück, wo dann noch
im Wald der Schatz gefunden worden musste.
Da
die andere Gruppe genauso erfolgreich war, gab es keinen Sieger, sodass
die Tischdienste beim Frühstück weiterhin jeder selbst machen musste.
Als
um 16.00 Uhr der große Regen einsetzte, waren wir schon wieder im
Hause, erholten uns oder schrieben die Berichte.
Im
Restaurant gab es wieder ein prima Abendessen mit Salat, Geschnetzeltem
mit Waldpilzen, Reis und Nudeln. Als Überraschung bekam Melissa
eine große Geburtstagstorte, die Frau Cronemeyer organisiert hatte. Als
die Kerzen ausgeblasen waren, wurde sie von allen als Nachtisch
verspeist.
Am
Abend gab es ein kleines Fest mit Spielen und später wollte einige noch
ein Fußballspiel anschauen.
Am
Donnerstag, den 17. 09. freuten sich alle auf das Rafting. Es war mild und um
8.45 Uhr fuhr schon der Bus nach Sonthofen. Die Boote mussten aufgepumpt
werden, aber das Schwierigste war, die engen Neoprenanzüge anzuziehen.
Es
gab zwei große Boote und auch das Paddeln musste zuerst noch geübt
werden.
Insgesamt
wurden 18 km zurück gelegt. Es war manchmal sehr mühsam, weil die
Iller wenig Wasser führte.
Dazwischen
gab es immer wieder Pausen zum Aufwärmen und zum Vespern. Da bereuten
es zwei Leute, sich morgens keinen Proviant gerichtet zu haben!
Ganz
aufregend war es, mit den Neoprenanzügen die Stromschnellen hinunter zu
rutschen. Gar mancher wurde weiter abgetrieben und musste geborgen
werden.
Am
Ende des Tages waren doch alle recht abgekühlt und müde. Man musste
sich nochmals aus den nassen Anzügen quälen und nach der langen
Busfahrt kamen alle um 16.30 Uhr wohl behalten wieder an. Jetzt waren
die warmen Duschen gefragt.
Am
Abend gab es im Restaurant ein Flammkuchen-Fest statt dem Grillen und es
wurden doch große Mengen vertilgt.
Um
20.00 Uhr fanden sich alle zum Abschlussfest im Gemeinschaftsraum ein.
Eine
Feedback-Runde zeigte, wie der Aufenthalt bewertet wurde. Dann wurden
einige mit Preisen ausgezeichnet und es begann der Bunte Abend mit
Aktivitäten, die von jeder Zimmergruppe angeboten wurden.
Viel
zu schnell war es Zeit, ins Bett zu gehen!
Am Freitag,
den 18. 09. mussten alle früh aufstehen, weil der Zug um 9.03 in Seeg
abfuhr.
Der
Zimmercheck ergab viel Übriggebliebenes, das aber „niemand“ gehörte.
Die
Zugfahrt war auch wieder sehr mühsam mit viel Umsteigen und viel Gepäck.
Außerdem war der Zug von Lindau nach Singen gerammelt voll.
Schließlich
kamen wir pünktlich an und wurden freundlich begrüßt. Da gab es viel
zu erzählen!
Im
Rückblick war das Programm interessant und sehr professionell
gestaltet.
Die
Teamaufgaben hatten den Zusammenhalt der Klasse gestärkt und viele
hatten sich näher und anders kennen gelernt als das in der Schule möglich
war.
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